Medienspiegel aktuell

Mittelbayerische Zeitung - Berichte über uns

Waldverein stimmte auf Weihnachten ein

Bild zum Zeitungsauschnitt am 04.12.2019 FOTO: MARTINA GROH-SCHAD

FOTO: MARTINA GROH-SCHAD

(Artikel vom 04.12.2019 / südlicher Landkreis Regensburg)

REGENSBURG. In der Niedermünsterkirche blieb kein Platz auf den Kirchenbänken frei, so groß war das Interesse der Menschen am Adventssingen und -musizieren des Waldvereins Regensburg e.V. .

Die Musiker interpretierten mit ihren Instrumenten die Weihnachtsgeschichte von der Verkündigung über die Herbergssuche bis zur Geburt Jesu. Diakon Wabra übernahm die Rolle des Erzählers. Zu den Höhepunkten zählten die Stücke des Alphorns und des Parceforcehorns unter der Leitung von Hubert Bäuml. Mit dabei waren an der Harfe Veronika Miller-Wabra, die Vierer Musi unter der Leitung von Alfred Keck und die Kopferer Sänger unter der Leitung von Werner Stuber.

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Donau Post - Berichte über uns

Nur sieben Prozent hinterlegen ein Testament

(Artikel vom 24.10.2019 / Regensburg)

Vortrag beim Waldverein e.V. zum Thema "Vorsorgen, Vererben, Schenken"

Regensburg. (thom) Wer ist da, wenn ich ernsthaft krank werde, an beginnender Demenz leide oder allgemeine Pflege brauche? Auch die sinnvolle Weitergabe des Hab und Guts beschäftigt nicht nur ältere Menschen. Günther Winkler, Spezialist für Generationenberatung bei der Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf eG, referierte auf Einladung des Waldvereins Regensburg e.V. über „Vorsorgen, Vererben, Schenken".

Das Interesse an diesem Thema ist ganz offensichtlich groß. Die zahlreichen Besucher "löcherten" Winkler nach seinem sachkundigen Überblick mit Fragen. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass er zu einer rechtlichen Beratung nicht befugt ist, gab der Banker zielführende Antworten. "Beste Lösung" und Voraussetzung für die Vermeidungen von Problemen sei die Vorsorgevollmacht. Das Formular erhält man an vielen Stellen, bei Stadt und Landratsamt, im Krankenhaus und auch beim Sozialministerium. Wer es ausfüllt und hinterlegt, sollte es vom Notar beglaubigen lassen, rät Winkler.

So sei der Inhaber sicher, dass sein Wille dokumentiert ist und erfüllt werden muss. Die Vorsorgevollmacht regelt Art und Finanzierung einer (notwendigen) Pflege. Aber auch die Anlage von Geldund Wertpapiervermögen, sowie der Umgang mit Grundbesitz können festgeschrieben werden.

Teil der Vorsorgevollmacht ist die Betreuungsverfügung. Von ihr hängt die Lebensgestaltung des Inhabers ab, wenn er nicht mehr alle Dinge allein regeln kann. Ist keine Person des Vertrauens bekannt, muss die Behörde im Ernstfall einen amtlichen Betreuer bestellen. Der Referent wies auf Folgen und Kosten hin. Laut Winkler ist es sinnvoll, bei Regelungen im "Innenverhältnis", also mit Vertrauenspersonen, eine oder mehrere Ersatzpersonen zu benennen, die nachrücken, wenn der erste Betreuer – etwa die Ehefrau – nicht mehr in der Lage ist, dieses Amt auszufüllen.

Wenn es um das Erbe geht, gibt es oft Zerwürfnisse. Winkler führte aus, wie Streitigkeiten zu vermeiden sind. Zum Beispiel bei einer "Patchworkfamilie".

Bild zum Zeitungsauschnitt am 24.10.2019

Günther Winkler

Der Referent ging auch auf die gesetzlichen Regelungen bei Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung und anderen Formen des Zusammenlebens ein. Nicht zuletzt spielten in seinem Vortrag Betriebsübergaben, Erbschaftssteuer, Freibeträge und Schenkungen eine Rolle. Bei der abschließenden Quizfrage lagen die meisten zu niedrig. Die richtige Lösung lautet: Nur sieben Prozent der Bevölkerung besitzt ein Testament.

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Mittelbayerische Zeitung - Berichte über uns

SPENDEN

(Artikel vom 25.09.2019 / südlicher Landkreis Regensburg)

Bild zum Zeitungsauschnitt am 25.09.2019

Vertreter der Sparda-Bank Ostbayern eG übergeben die Spenden an (von links) Fabian Deml (KJR), Rosina Sturm (Wald-Verein), Josef Sedlmeier (Landschaftspflegeverband) und Landrätin Tanja Schweiger. Foto: Gerd Baumann

Sparda-Bank verteilt 100 000 Euro an Vereine

REGENSBURG. Im Thon-Dittmer-Palais fand kürzlich die Abschlussveranstaltung zur „Treueaktion“ der Sparda- Bank Ostbayern statt. Insgesamt wurden von der Genossenschaftsbank 100.000 Euro an 20 Vereine und Einrichtungen aus ganz Ostbayern gespendet. Georg Thurner, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank, begrüßte die Repräsentanten der Spendenempfänger. Die größte Spende erhielt die Kinder-Palliativ-Hilfe Niederbayern mit 33.650 Euro.

In Regensburg und Umgebung gingen 2970 Euro an den Wald-Verein, 4190 Euro an den Landschaftspflegeverband, 2380 Euro an den Kreisjugendring sowie 4980 Euro an den Landkreis Regensburg für den von ihm getragenen Verein für Menschen in Not, für den Landrätin Tanja Schweiger die Spende persönlich entgegennahm.

„In diesem Jahr haben unsere Mitarbeiter bei der Auswahl der Vereine und Einrichtungenmitgewirkt. Ebenso wurde darauf geachtet, dass die Initiativen aus ganz Ostbayern stammen und verschiedene Bereiche gefördert werden. Wir wissen, dass es eine Vielzahl von engagierten Menschen in Ostbayern gibt, die sich für andere einsetzen. Einige davon begrüße ich heute herzlich hier“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Im Laufe der Aktion, die in diesem Jahr bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde, konnten 10 000 Mitglieder der Sparda-Bank jeweils eine Stimme für eine Spende in Höhe von zehn Euro an einen von 20 Empfängern der Region vergeben. Die insgesamt 100 000 Euro stellte der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern zur Verfügung.

Bei der anschließenden Spendenübergabe stieg die Spannung, denn das Abstimmungsergebnis und damit die Höhe der Spende war bis zum Schluss geheim. Eine Spende von1000 Euro war jedoch jedem Teilnehmer sicher. Unter großem Applaus der geladenen Gäste wurden die Spendenschecks entgegengenommen.

Die Berichte der Empfänger über ihre Tätigkeiten stellten in jedem Fall den großen Einsatz in den verschiedensten Bereichen dar. „Es ist immer wieder toll zu sehen, mit welcher Kraft und Hingabe sich die Menschen in Ostbayern engagieren. Deshalb ist es uns wichtig, die Spende persönlich zu übergeben“, betonte Thurner.

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Pentlinger Mitteilungsblatt - Berichte über uns

Halbtageswanderung im Labertal

(Artikel vom Juli 2019 / Nr. 22 / Vereine und Arbeitskreise)

Bei schönstem Sommerwetter versammelte sich eine kleine Gruppe auf dem Parkplatz beim Mehrzweckgebäude zur diesjährigen Wandertour des Arbeitskreises Frauen. Herr Karl- Heinz Albert vom Bayerischen Waldverein hat aus den vielen Routen, die sein Verein zu betreut, in diesem Jahr das nahe Labertal ausgesucht.

Bild zum Zeitungsauschnitt Juli 2019

Fotos: Karl-Heinz Albert, Waldverein

Ausgangspunkt war Alling in der Gemeinde Sinzing. Kurz hinter dem Ortsende, am Röth, überquerten wir die Schwarze Laber und stiegen dann steil bergan in "alpines Gelände". Herr Albert erklärte uns zwischendurch immer wieder die sehr wichtige Arbeit des Waldvereins. So konnten wir problemlos dem von den Markierern des Vereins angebrachten Zeichen, in unserem Fall dem W 9 grüner Pfeil, folgen. Wir genossen die Natur im lichten Laubwald, eine Bache kreuzte mal kurz unseren Weg, und wir staunten immer wieder, wie schön unsere nähere Heimat ist. Am Ende des Aufstiegs kamen wir zu einem Felsen, dem "Stifterfelsen". Er erscheint plötzlich senkrecht im Wald und man kommt sich fast vor, als wäre man in Südtirol in den Dolomiten - ein Geheimtipp für Kletterer. Von dort begann der Abstieg, anfangs gebirgig steil, der sich aber bald wieder gut begehen ließ. Sehenswert waren dabei noch die "Bärenhöhle", in der es so kalt war, dass wir gerne wieder die Wärme suchten, und die "Hohe Wand". Der Rückweg nach Alling verlief an der Laber entlang immer bestens im Schatten. Was für eine gelungene Tour!

Das Ende des Nachmittags war, wie kann es bei uns auch anders sein, der Einkehrschwung beim Wirt in Viehhausen. Wir bedanken uns nochmal herzlich bei Herrn Albert vom Bayerischen Waldverein und seinen Markierern für die Unterstützung.

Text: Anna Werner, Arbeitskreis Frauen

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Mittelbayerische Zeitung - Berichte über uns

Auf spannender Mission im Labertal

(Artikel vom 18.07.2019 / Junge Leser / Quelle)

Zusammen mit Wegemarkierern vom Waldverein Regensburg durften Viertklässler Schilde überprüfen und Wanderwege markieren.

Bild zum Artikel vom 18.07.2019 Mittebayerische Zeitung

Die beiden Klassen gingen mit den Wegemarkierern auf Tour. Foto: Katharina Köllner

Laaber. Mit Stock und Hut bewaffnet, machen sich die Viertklässler auf zu einer besonderen Tour. Vom Waldverein Regensburg e. V. sind an diesem Tag 1. Wegewart Karl-Heinz Albert, Fritz Greger und Monika Plank zu Besuch. Als Wahrzeichen des Vereins lernen wir die Heilpflanze Arnika kennen, die als Holzfigur auch am Wanderhut der Experten blitzt.

Nach einer kurzen Begrüßung bekommen wir die Arbeit und die Ziele des Vereins, sowie eine wichtige Aufgabe, nämlich das Markieren und das Überprüfen der Wanderwege, vorgestellt. Hebeleisen, Gartenscheren, Stemmeisen, Spachtel, sowie GPS-Tracker und Landkarten dürfen wir begutachten und selbst ausprobieren. Zwei Kinder werden ausgewählt, mit Karte und GPS vorauszugehen und die Gruppe am heutigen Tag anzuführen.

Jeder Wanderweg hat ein eigenes Symbol

Wir bekommen erklärt, dass Wegeschilder ganz unterschiedlich aussehen können: Rechtecke, Kreise, Dreiecke und Quadrate. Außerdem werden manchmal bestimmte Bilder, wie zum Beispiel Ritter oder Muscheln, verwendet. Jeder Wanderweg hat ein eigenes Symbol. Außerdem ist das Schild noch mit Hinweisen zum genauen Standort, zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit wichtigen Hinweisen bedruckt. Für entspanntes Wandern wird auch darauf geachtet, dass der Wanderer nicht nur an Gabelungen, sondern auch zwischendrin an den Wegen immer wieder leicht das Symbol finden kann. Man nennt dieses dann Beruhigungszeichen.

Bild 2 zum Artikel vom 18.07.2019 Mittebayerische Zeitung

Fritz Greger gehört zu dem Team der Wegemarkierer. Foto: Manuela Iberl

Unser erster Anstieg über den Wanderweg W47 führt uns auf den Kalvarienberg. Bei unserer dortigen kurzen Pause erklärt uns Karl-Heinz Albert, dass wir als Wegemarkierer heute selbst große Äste oder Zweige vom Wanderweg entfernen sollten. Außerdem achten wir besonders darauf, keinen Müll zu hinterlassen. Über eine kleine Anhöhe wandern wir an einem sogenannten Magerrasen vorbei. Dort leben geschützte Insekten und Pflanzen. Damit dieser besondere Lebensraum von Wanderern nicht zerstört wird, kümmert sich auch hier der Wegemarkierer um die richtige Wegführung. Im Haubental erfahren wir von Fritz Greger, wie man an einem Baumstumpf erkennt, in welche Richtung der Baum gefällt wurde.

Mountainbiken erlaubt, Reiten nicht

An dem Wanderweg W25 angekommen, können wir sehen, dass zwar rücksichtsvolles Mountainbiken erlaubt ist, die Nutzung mit Pferden jedoch an dieser Stelle nicht. Entsprechende Zeichen erklären das den Wanderern. Die Hartlmühle ist unsere letzte Station, bevor wir uns auf den Rückweg zur Schule machen. Dort lassen sich Dreiecksymbole als Markierungen finden. Diese sind jedoch keine Richtungsangaben, sondern sollten – wie schon seit langer Zeit üblich – nach Regensburg zeigen. Im Labertal wandern wir mit den drei Experten auf schattigem Weg zurück zu unserer Schule.

Auf unserer Wege-Mission hatten wir viel Spaß, konnten die Natur an den Wegen mit anderen Augen sehen und durch die tollen Erklärungen viel lernen.

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Zeitschrift Bayerischer Jura - Berichte über uns

Der Wald ruft!

Bild zum Zeitungsauschnitt am 11.07.2017

Das Bild (Reihe vorne zeigt) 2. v.l: 1. Wegewart Karl-Heinz Albert: 3 v.l. 1. Vorsitzende Rosi Thoma 8. v.l.1. Wanderwart Willi Bäumler

(Artikel aus der Ausgabe Juni-August 2019 )

Im Interview mit Karl-Heinz Albert vom Waldverein Regensburg e.V.

Wir alle kennen sie, die grünen oder roten Markierungen auf weißem Grund, zu finden an Bäumen entlang zahlreicher Wanderwege im Bayerischen Jura. Dass alle Wander- und Naturfreunde diese gepflegten Wege nutzen können und sich immer gut zurechtfinden ist nicht selbstverständlich. Der Waldverein Regensburg e.V. kümmert sich mit seinen 480 Mitgliedern um die Pflege und Markierung von circa 1.360 Kilometer Wanderwege in ihrem Sektionsgebiet. Das ausgedehnte Wegenetz erschließt interessante Naturschönheiten im Bayerischen Jura.

Im Gespräch mit Karl-Heinz Albert, seit zehn Jahren 1. Wegewart des Waldvereins Regensburg e.V., erfahren wir mehr über die Aufgaben und die Arbeit des Vereins.

Welche Aufgaben hat der Waldverein?

Der gemeinnützige Verein hat sich unter anderem der Verbreitung der Kenntnisse über den Bayerischen Wald, die Umgebung von Regensburg und die angrenzenden Gebiete verschrieben. Neben Heimatpflege und vielen anderen Aktivitäten, warten, markieren und beschildern wir ca. 1.360 km Wanderwege in unserem Sektionsgebiet. Unsere Verein gibt Wanderführer und Wanderkarten heraus und organisiert ein- und mehrtägige Vereinsfahrten. Vor allem aber ist es uns wichtig das Wandern, mit all seinen Facetten, und auch den Radsport durch gemeinsame Veranstaltungen zu fördern.

Wie groß ist das Wegenetz und wie wird es gepflegt?

Mit seiner Gründung im Jahre 1902 begann der Waldverein Regensburg e.V. dem Wanderer die schöne Umgebung Regensburgs durch markierte Wanderwege zu erschließen. Ende 1903 waren schon 33 Hauptwanderwege und 13 Nebenlinien geschaffen, die bis heute zu einem Markierungsnetz von mehr als 1.300 km angewachsen sind. Alle Markierungen werden vom Verein ehrenamtlich im 3-Jahres-Turnus überprüft. Die Markierung muss lückenlos, fehlerfrei und eindeutig sein. Der Weg muss so markiert sein, dass auch ortsfremde Wanderer ohne Kartenmaterial (und ohne sich zu verlaufen) dem Wanderweg folgen können. Hinzu pflegen wir für andere Tourismusorganisationen noch Wegstrecken wie z.B. den Main-Donau-Weg, ein Stück vom Goldsteig, Donaupanorama-Weg und Teilstrecken der Burgensteige in unserem Gebiet. Als „Wegepate“ markieren und prüfen wir Wege z. B. Burgensteige, Donaupanorama-Weg gegen Aufwandsentschädigung.

Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Pflege der Wege?

Durch Veränderungen in der Bewirtschaftung durch Landwirtschaft und Forsten wird es immer wieder notwendig Wanderwege umzulegen bzw. den Gegebenheiten anzupassen. Dazu ist eine gute Zusammenarbeit mit den privaten und staatlichen Dienststellen erforderlich. Auch mit den Privatgrundbesitzern gilt es Ärger auszuräumen um eine weitere Begehung zu ermöglichen. Auch der Verlust der Markierungszeichen infolge Windbruchs, mutwillige Zerstörung o. ä. machen eine laufende Unterhaltung zur Sicherheit für die Wanderer erforderlich.

Von wem wird das Wegenetz betreut?

Für die Wegepflege und Markierung der Wanderwege ist der Waldverein Regensburg noch in der glücklichen Lage mit seinen Markiererteams von derzeit 28 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern auszukommen. Durch die gute Vereinsorganisation und die Unterstützung durch die Tourismusämter, speziell das Tourismusamt des Landkreis Regensburg mit Frau Kammerer, ist die Arbeit am Wegenetz noch durch unsere Mitglieder zu stemmen.

Wie entwickeln sich die Mitgliederzahlen in den letzten Jahren?

Leider sehr schlecht. Die Mitgliederzahlen haben sich in den letzten Jahren drastisch reduziert auf derzeit 480.

Was macht den Waldverein für Mitglieder attraktiv?

Als einer der ältesten Vereine in Regensburg hat sich der Waldverein, seit seiner Gründung 1902, bemüht für alle Bevölkerungsschichten attraktive Veranstaltungen zu organisieren. Dazu gehören auch Kultur und Brauchtum, gut organisierte Wandertouren und Wanderfahrten und der Beitrag zum Unterhalt der vereinseigenen Berghäuser, die immer zu einem Besuch einladen.

In Ihrem Verein werden auch Führungen und verschieden Touren angeboten, muss man Mitglied sein um daran teilnehmen zu können?

Jeder kann an den angebotenen, sehr attraktiven Wandertouren (derzeit noch kostenlos) teilnehmen. Hierzu möchte ich auf die Webseite (www.willib.homepage.t-online.de) von unserem 1. Wanderwart, Herrn Bäumler Willi der mit seinem Team wöchentlich Wandertouren anbietet, verweisen. Dies gilt auch für alle Fahrradbegeisterten, auch hier werden von unserem Team unter Leitung von Herrn Wolfram Gerhard Touren in verschiedenen Kategorien angeboten.

Sie als hauptverantwortlicher Wegewart kennen wahrscheinlich jeden Wanderweg in der Region, welcher ist ihr Favorit?

Es gibt in unserer näheren Umgebung und Zuständigkeitsbereich herrliche Wandertouren vom Altmühl, Labertal, Naabund, Regental bis zu den waldreichen Gebieten im vorderen Bayerischen Wald. Nach Fertigstellung unserer neuen Homepage werden wir dort einige dieser unzähligen Wandermöglichkeiten präsentieren.

Der Wald ist für Sie…?

Dazu fallt mir a. kloan`s Ferser´l ei!

Im Woid und in der Natur is`s mir niamois no langweili worn Sag söiba: Koo`s Schnaufa dir langweili wern? Boid eini, boid aussi- zum Lem tuats hoit ghörn. Schnaufs ei, was der Hergott dir wui bschern! Schnaufs ei – du werst reicher vo Jahr zu Jahr wern! (Dazu fällt mir ein kleiner Vers ein: Im Wald und in der Natur ist mir niemals langweilig. Sag selbst: Kann dir das Atmen langweilig werden? Ein- und Ausatmen – das gehört zum Leben. Atme ein, was der liebe Gott dir bescheren will! Atme ein, du wirst von Jahr zu Jahr reicher werden!)

Hier der Originalartikel zum Download.

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Mittelbayerische Zeitung - Berichte über uns

Seit 1902 im Dienst der Wanderfreunde

Bild zum Zeitungsauschnitt am 23.10.2014 Foto: msc

Auf die Markierungen des Waldvereins ist Verlass. Foto: Wolf-Rüdiger Reiserer

(Artikel vom 25.03.2019 / südlicher Landkreis Regensburg)

FREIZEIT Der Waldverein Regensburg hält nicht nur 1300 km Wanderwege in Stand. Im Programm sind auch Rad- und Bustouren.

VON THERESE WIMMER

REGENSBURG. Bei der Jahreshauptversammlung berichteten Vorstand und Abteilungen des 500 Mitglieder zählenden Vereins über ihre zahlreichen Aktivitäten. Dank und Anerkennung erhielt insbesondere die Abteilung Wegemarkierung. Sie ist verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung der 193 Wanderwege des Wegenetzes im Umkreis von Regensburg. In rund 1100 Arbeitsstunden haben die Ehrenamtlichen 550 km Wege geprüft, freigeschnitten, die Markierungen erneuert und mit dem GPS-Logger aufgezeichnet. Natur- und Klimaschutz spielten natürlich eine große Rolle.

Dazu gibt es mehrere Themenwege in Zusammenarbeit mit der Windpower GmbH und Vorträge, wie die Abteilung Kultur, Kunst, Denkmal- und Naturschutz berichtete. Auch die Abteilungen Wandern sowie Sport- und Radtourengaben einen Überblick über ihre Angebote an Freizeitaktivitäten zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Finanzvorstand Wolf-Rüdiger Reiserer stellte die wirtschaftliche Situation des Vereins im abgelaufenen Jahr dar. Da laufende Ausgaben nur durch einen Rückgriff auf das Vereinsvermögen gedeckt werden konnten, wird eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags notwendig. Beschlossen wurde einemoderate Erhöhung des jährlichen Beitrags von derzeit 20 auf 26,50 Euro. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wird gültig ab dem Jahr 2020. Zusammen mit Einnahmen aus Spenden und Zuschüssen sieht sich der Waldverein für eine erfolgreiche Fortführung seiner Aufgaben gut gerüstet.

Bei den Vorstandswahlen wurde Rosina Sturm als 2. Vorsitzende bestätigt. Die bisherige 1. Vorsitzende, Rosi Thoma, trat aus privaten Gründen nicht mehr an. Der Posten des 1. Vorsitzenden konnte bei den Wahlen deshalb nicht besetzt werden. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern wiedergewählt.

WEGE FÜR WANDERER

Digitalisierung: Der Waldverein Regensburg e.V. wurde im Jahre 1902 gegründet. Er unterhält ein Wegenetz von ca. 1560km. Davon wurden 2018 rund 550 km gewartet und frisch markiert. Markierte Wanderwege werden seit 2010 nach und nach mit dem GPS-Datenlogger erfasst und stehen Wanderfreunden auch in digitaler Form zur Verfügung.

Umwelt- und Klimaschutz: Zum Umweltbildungsprojekt „Klimaschutzweg Regensburg“ findet man unter der gleichnamigen Internetseite weitere wertvolle Informationen.

Hier der Originalartikel zum Download.

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Logo des Bayerischen Wald-Verein e.V.

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