WR13 Münchsmühle - Laaber - Münchsmühle

Rundwandervorschlag ca. 9,0km

Die Wegedaten, Wegeführung, Karten und Wetterinformationen finden Sie bei den einzelnen Wanderwegen.

Diese Rundwanderung ist eine Kombination aus Teil- oder Komplettstrecken der folgenden Wanderwege:

Wegeführung

  • Ausgangspunkt in Deuerling am Bahnhof bzw. in Münchsmühle. Ab Bahnhof der Markierung W47 (Rechteck rot) folgend nach rechts zur Fußgängerbrücke über die Bahnlinie, jenseits der Bahn auf einen Steig (zwischen Bahn und Bundesstraße B8), dann weiter auf einem Hangpfad des Pfaffenbergs abwärts. Überquerung der Labertalstraße, am Wiesenparkplatz vorbei, gerade aus über die Laber bis zur Einfahrt des Sägewerks Münchsmühle. Kreuzung mit W25 (Dreieck rot) nach Laaber bzw. Eichhofen.

  • Bei der kleinen Kapelle vor der Einfahrt zur Mühle links den Jurahang hinauf zur Hochfläche. Nach einem Marterl rechts ab über Felder in den Wald und dort auf dem zweiten Weg nach links abzweigen. Meist nahe an den Abhängen des Labertals mit einigen Richtungsänderungen abwechslungsreich durch Wald und Flur, über Jurawiesen, kahle Jurakuppen und durch das Haubental zum Kalvarienberg oberhalb der Ortschaft Laaber. Dem Kreuzweg folgend hinunter in den Ort und über die Straße Am Kalvarienberg und die Schernrieder Straße zur Laberbrücke und zum Marktplatz von Laaber (Burgruine).

  • Den Bahnhof Laaber erreicht man schräg links über die Durchgangsstraße zum Hademarweg, von ihm aus auf einem Fußweg halb rechts steil aufwärts zur Straße Am Hofbau, nach links zur Kapelle und auf der Bahnhofstraße zum Bahnhof.

  • Unsere Rundwanderung führt über den Wanderweg W25 (Dreieck rot) zurück zur Münchsmühle bzw. zum Bahnhof Deuerling.

  • Vom Marktplatz hinter der Brauerei (Weltmeisterweißbier) führt ein Fußgängersteg über die Laber. Am Kindergarten nach links auf einem befestigten Rad- und Fußweg bis zur Trafostation. Scharf rechts auf einem Fußweg bis zum Wald. Am Waldrand entlang umgehen wir ansteigend nach rechts den Campingplatz Hartlmühle (Einkehrmöglichkeit). Von der Anhöhe kommend, durch das abwechslungsreiche und botanisch interessante Tal, lassen wir die Türklmühle links liegen, am Schrammelhof vorbei erreichen wir die Münchsmühle. Dort folgen wir weiter der Markierung (Dreieck rot), links über einen Holzsteg zum Ausgangspunkt (Wiesenparkplatz) zurück bzw. weiter bergwärts zum Bahnhof Deuerling.

Ortsbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten:

Deuerling: Pfarrkirche St. Martin auf Felsen 30 m über dem Tal der Schwarzen Laber. Chor aus gotischer Zeit; Umbau im 17. Jahrhundert. 1724 und 1842 nach Westen verlängert. Hochaltar und Seitenaltäre 18. Jahrhundert., Taufstein um 1499.

Laaber: Die heutige bedeutende Ruine war Stammsitz der Herren von Laaber. 1188 erstmals genannt. Hadamar III. von Laaber verfasste Mitte des 14. Jahrhundert das kulturgeschichtlich bedeutende Minnegedicht "Die Jagd". Das Geschlecht erlosch im 15. Jahrhundert. Burg und Markt und kam später an Pfalz-Neuburg.

Der älteste Teil der Pfarrkirche St. Jakob ist ein gotischer Bau des 15. Jahrhundert. 1738 erfolgte ein großer Umbau durch Erweiterung des Langhauses. Eine gesamte Neugestaltung geschah 1952 durch Architekt Hans Beckers, bei welcher die Achse der Kirche um 90 Grad gedreht und dabei wesentlich erweitert wurde.

Ein bedeutsames Bauwerk ist ein erhalten gebliebener Torturm, der noch im 13. Jahrhundert entstanden sein dürfte. Er war Teil der ehemaligen Ortsbefestigung, die mit der Burg über eine Zwingermauer in Verbindung stand.

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Bitte beachten !

Der Waldverein ist bemüht, das von ihm betreute Markierungsnetz - derzeit rund 1300 km Wanderwege stets auf dem Laufenden zu halten. Die einzelnen Wege werden in der Regel jedes dritte Jahr überprüft.

Mutwillige Beschädigungen, die leider ziemlich häufig sind, oder sonstige Umstände, z. B. Rodungen, Baumaßnahmen oder Grundstückszusammenlegungen, können es mit sich bringen, dass ein Markierungszeichen oder ein Wegeschild ausfällt oder dass ein Teil des beschriebenen Weges überhaupt nicht mehr vorhanden ist.

Wir bitten alle Wanderer, entsprechende Beobachtungen an die Geschäftsstelle des Waldvereins Regensburg zu melden. Das wäre eine kleine Hilfe für die viele Mühe, die zur Aufrechterhaltung des Markierungsnetzes geleistet werden muss.

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