WR11 Pielenhofen - Wall - Wolfsegg - Kleinduggendorf - Pielenhofen

Rundwandervorschlag ca. 11,7km

Die Wegedaten, Wegeführung, Karten und Wetterinformationen finden Sie bei den einzelnen Wanderwegen.

Diese Rundwanderung ist eine Kombination aus Teil- oder Komplettstrecken der folgenden Wanderwege:

Wegeführung

  • Ausgangspunkt in Pielenhofen an der Naabbrücke. Über W49 (Dreieck rot, Spitze zeigt Richtung Wolfsegg), jenseits der Naabbrücke, der Angerstraße nach links, dann der Dettenhofener Straße bergauf folgen; am Ortsende auf die Straße nach Wall abbiegen und auf ihr hinauf in den Ort.

  • Bei der Einmündung in die Durchgangsstraße nach rechts, ca.250m in Richtung Hohenwart, dann nach links auf einen Feldweg und mit schönem Rundblick weiter aufwärts schräg rechts über die Stettener Straße in die Kirchstraße. An der Kirche vorbei über die Kolpingstraße, die Judenberger Straße hinunter nach Wolfsegg. Besuch der gut erhaltenen Burg mit Burgmuseum empfehlenswert.

  • Einkehrmöglichkeit im Ort.

  • Ab Wolfsegg wäre eine Rückfahrt mit dem RVV ab Bushaltestelle, Regensburger Straße möglich. Unser Rundweg führt uns weiter, W57 (Dreieck grün) folgend, zur Regensburger Straße. Auf ihr, dann bis Ortsmitte. Nun auf der nach links führenden Judenberger Straße weiter und wieder leicht aufwärts Richtung Hermannstetten. Nach ca.150m links auf einem halb rechts abzweigenden Feldweg durch ein herrliches Trockental nach Kleinduggendorf.

  • Dort treffen wir auf die Weggabelung W50/W54 und folgen nach links W54 (Rechteck rot). Der Weg führt weiter entlang des sogenannten Weinbergs. Auf überwiegend schmalem Steig, mit Ausblick ins Tal, geht es an den Felsgruppen des Engelsfelsens vorbei über einen Wiesenpfad hinunter zum (früheren Einödhof) Hasenbuckel. Am Sportplatz oberhalb vorbei erreichen wir die Höllgrabenstraße und kommen, im langgezogenen Ort in die Sonnenstraße und Angerstraße. Zusammen mit W49 führt uns unsere Wanderung über die Naabbrücke zum Ausgangspunkt in Pielenhofen zurück.

Ortsbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten:

Pielenhofen: Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, heute Salesianerinnenkloster. Die Gründung beurkundet Bischof Siegfried von Regensburg im Jahre 1240. Stifter waren die Geschlechter von Hohenfels und Ehrenfels. Die Klosterkirche war ihre Grablege. In der Reformation kam das Kloster nach der Aufhebung in die weltliche Verwaltung des Pfalz-Neuburgischen Territoriums.

1655 wurde Pielenhofen mit Pettendorf dem Reichsstift Kaisheim bei Donauwörth eingegliedert. Seit 1719 wurde auf Kosten der Abtei Kais heim der Bau der jetzigen Klosterkirche eingeleitet. Von Kaisheim beauftragt kam auch der Baumeister Franz Beer, ein Vorarlberger. 1803 wurde das Kloster säkularisiert. 1806 wurde die Kirche Pfarrkirche. Ebenso wurde Pielenhofen ab 1806 Zentralkloster der Karmelitinnen.

Seit 1839 ist das Kloster im Besitz der Salesianerinnen, die ein Mädcheninstitut errichteten und ein geschätztes Gymnasium leiteten, das sie erst in jüngster Zeit aufgegeben haben. Nunmehr nutzen die Regensburger Domspatzen das Kloster als Internat mit Grundschule.

Die Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau ist eine barocke Hallenkirche mit zentralem Querhaus und schmalen Seitenschiffen. Die reiche Stuckdekoration mit Laub- und Bandwerk ist aus der Erbauungszeit. Der kolossale Hochaltar, mit einem neueren Himmelfahrtsbild Mariens und seitlichen Figuren, nimmt die ganze Breite der Chorschlusswand ein. Zwei Seitenaltäre flankieren die Chorstufen, zwei weitere sind im Querschiff. Prächtiges barockes Chorgestühl. Die Deckengemälde von Ost nach West darstellend den geöffneten Himmel, Pfingstfest und Auferstehung, sind von dem Maler Karl Stauder aus Konstanz. Im Langhaus zwölf große Apostelbilder von dem Prüfeninger Maler Otto Gebhard. Im rechten Seitenschiff ist ein Ecce-homo-Bild, das aus dem Besitz einer Münchener Bürgerstochter, späteren Karmelitin, stammt und wiederholt geweint haben soll.

Wall: Kirche St. Leonhard: Romanische Anlage, im Rechteck mit halbrunder Apsis, vor 1250. Hauptaltar mit St. Leonhardfigur wie auch Seitenaltäre und Kanzel um 1720 – 30. Vortragekreuz mit interessantem gotischem Christuskörper um 1430.

Wolfsegg: Die in der Gesamterscheinung gotische Burg wurde in verschiedenen Bauabschnitten errichtet. Gründung wohl durch den Wolf von Schönleiten, die 1278 den ersten Bauabschnitt in Angriff nahmen. 1358 erstmals urkundlich belegt. 1367 übernommen durch Ulrich von Laaber d. Ä. und dessen Vetter Hadamar IV. von Laaber.

Mit Aussterben dieses Geschlechtes endete 1475 die Blütezeit der Burg. Dann wechselten die Besitzer mehrmals. Im Jahre 1880 kam die bereits verfallende Burg in gemeindlichen Besitz. Beginn der Instandsetzung 1932 durch den Regensburger Bankbeamten Georg Rauchenberger. Seit 1970 Verwaltung durch ein Kuratorium. Unter der Burg, bis in 36 m tief, ein von Süden zugängliche Höhlensystem.

Burgkapelle St. Laurentius: Am Fuße des steil abfallenden Bergkegels, im Süden außerhalb der Burgmauer auf gewachsenem Felsen im 14. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert verändert. Altar um 1700, Holzfiguren des Hl. Sebastian und des Hl. Laurentius.

Christkönigskirche: Neubau von 1935/36 durch den Architekten Wirtensohn.

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Bitte beachten !

Der Waldverein ist bemüht, das von ihm betreute Markierungsnetz - derzeit rund 1300 km Wanderwege stets auf dem Laufenden zu halten. Die einzelnen Wege werden in der Regel jedes dritte Jahr überprüft.

Mutwillige Beschädigungen, die leider ziemlich häufig sind, oder sonstige Umstände, z. B. Rodungen, Baumaßnahmen oder Grundstückszusammenlegungen, können es mit sich bringen, dass ein Markierungszeichen oder ein Wegeschild ausfällt oder dass ein Teil des beschriebenen Weges überhaupt nicht mehr vorhanden ist.

Wir bitten alle Wanderer, entsprechende Beobachtungen an die Geschäftsstelle des Waldvereins Regensburg zu melden. Das wäre eine kleine Hilfe für die viele Mühe, die zur Aufrechterhaltung des Markierungsnetzes geleistet werden muss.

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