Rundwanderung Donaustauf

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Wegedaten

  • Donaustauf – Reifldinger Tal – Silberweiher- Unterlichtenwald – Hammermühle – Dachsberg – Walhalla – Salvatorkirche - Donaustauf

  • Aufstieg 344m

  • Höchster Punkt 520m

  • Abstieg 344m

  • Niedrigster Punkt 336m

  • Tourenlänge: 12,4km

  • Parkmöglichkeit: Donaustauf – Eichendorffstraße und Ecke Wörther/Walhallastrasse (Nicht am Parkplatz Kriegerdenkmal parken, wegen beschränkter Parkzeit)

  • Öffentlichen Nahverkehr: Bushaltestelle beim Kriegerdenkmal mit Buslinie 5 (ab Regensburg HBF/Albertstraße)

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Wegbeschreibung:

Ab Parkplatz am Kriegerdenkmal dem Weg O6 folgen (Rechteck rot) durch die Grünanlagen (Fürstengarten mit Chinesischem Turm), danach links über die Wörther-Str. in die Walhallastr. am Aufgang zur St. Salvatorkirche vorbei dann links auf der Fahrstraße (Reifldinger Str.) zum Ortsteil Reiflding. Ab Ortsende auf einer Forststraße weiter durch das Tal des Reifelsbachs aufwärts bis zu einem Wegdreieck.

Dort halb links auf einem schmaleren Weg schnurgerade bergauf zum Silberweiher. Am Silberweiher den Weg O13 wählen (blaues Rechteck) der 1,5 km hinab ins Ellbachtal führt. Dort trifft man auf den Weg O14 (grünes Rechteck) dem man nach rechts nach Unterlichtenwald folgt, dort über die Brücke des Otterbachs treffen wir auf die Wege (O16/O15).

Den Weg O15 (Dreieck grün) nach rechts folgend auf schönem Hangweg neben dem Otterbach zur Hammermühle. (Einkehrmöglichkeit). Ab der Hammermühle folgen wir der Markierung des Weges O15 (Dreieck grün) am Hang des Dachsberges entlang (Wildgehege) zur Walhalla (von dort einmaliger Blick ins Donautal).

Von der Walhalla geht man entweder über die Salvatorkirche O15a (grüner Punkt) - nicht für Kinderwagen geeignet- oder den normalen Fußweg (wie in der Wanderkarte eingezeichnet) wieder zum Ausgangspunkt Donaustauf zurück.

Ortsbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten:

Donaustauf: Kaiser Konrad I. schenkte 914 dem Regensburger Hochstift unter Bischof Tuto das „castellum stufo“; durch Kaiser Rudolf I. 1285 bestätigt. Über den Bau der Veste ist wenig bekannt, da diese als Abschnittsburg entsprechend der jeweiligen Kriegstechnik immer wieder erweitert wurde. Bischof Albert I. weilte auf der Veste Stauf und ging später nach der Gelehrtentätigkeit in Köln als Albert der Große in die Kirchengeschichte ein. Die Geschichte der Veste Stauf ist gekennzeichnet durch viele Fehden der Bischöfe mit den Herzögen und ebenso durch viele Verpfändungen. Im Verlauf des 30- jährigen Krieges wurde im Jahre 1634 die Veste Stauf durch die Schweden gestürmt und weitgehend zerstört. Ein Wiederaufbau unterblieb, da sich die Kriegstechnik grundlegend gewandelt hatte.

Erst 1715 konnte der Bischof die verpfändete Veste wieder einlösen. 1803 fiel die Herrschaft an Fürstprimas von Dalberg, kam 1810 an Bayern und 1812 mit der Herrschaft Wörth a. d. D. an das Fürstenhaus Thurn und Taxis.

Der Markt Donaustauf konnte sich zu Füßen der Veste Stauf gut entwickeln, bis ein Großbrand 1880 den alten Ortskern vollständig zerstörte. Auch das 1842 erbaute fürstliche Schloss viel diesem Ortsbrand zum Opfer. Es wurde nicht mehr aufgebaut. An anderer Stelle im Thiergarten entstand ein neues Schloss. Die Pfarrkirche St Michael ist ein einfacher spätbarocker Bau. Das Schicksal der Vorgängerkirchen war immer eng mit den Zerstörungen der Veste Stauf verknüpft. Die Ausstattung des 19 Jhdts. ist neuromanisch.

Die Wallfahrtskirche St. Salvator ist auf einen Hostienfrevel zurückzuführen, den Kriegsknechte 1388 begingen. 1460 entstand die Kirche und wurde nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg bereits 1640 wieder errichtet. Im Langhaus befindet sich ein Felsen, angeblich die Fundstelle der 1388 gefrevelten Hostie. Das barocke Erscheinungsbild der Salvatorkirche wurde von Leo von Klenze im Zuge der Errichtung der Walhalla neuromanisch umgestaltet.

Die Walhalla stiftete König Ludwig I. nach den Plänen des Hofarchitekten Leo von Klenze auf dem Bräuberg, einen Ruhmestempel der Deutschen nach dem Vorbild des Parthenon in Athen. Grundsteinlegung 1830, Eröffnung am 18. Okt. 1842.

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